Wer schreibt, liest auch gern.

Ein Leben ohne Bücher kann ich mir nicht vorstellen. Zeiten, in denen ich nichts mit mir anfangen konnte, weil ich vielleicht Probleme mit mir selbst hatte, konnte ich am Besten überstehen, wenn ich las.
Im Grunde ist es egal, was man/frau liest. Entscheidend beim Lesen ist doch, dass man lernt, seine Phantasie auszubauen. Ich bedauere Menschen, deren Vorstellungskraft eingeschränkt ist, die mit Büchern nichts anfangen können. Die Armen! Sie wissen nicht, was ihnen verloren geht! Sie können all die inneren Filme nicht sehen, die in einem begeisterten Leser ablaufen!

Man sollte sich nicht unter Druck setzen lassen in der Auswahl seiner Bücher. Manchmal braucht man Leichtes, Seichtes, Unterhaltsames und Ablenkendes. Und dann kann es einem auch passieren, dass man sich auf die Suche nach etwas Neuem begibt und plötzlich entdeckt man andere Schriften mit einem Wortreichtum, dass man - besonders als Schriftsteller der leichten Muse - ganz klein und ehrfürchtig wird ...